Impulse mit Bahnbildern

Frieden

 
1801

Der Herr des Friedens gebe euch jeden Tag seinen Frieden, was auch immer geschieht.

2. Thessalonicher 3,16

Ungestört fährt der Triebwagen durch die blühenden Obstwiesen. Es kommt mir vor, als könnte ich die Wärme der Sonne spüren und das Singen der Vögel hören. Nichts unterbricht die Ruhe. Eine wirklich friedliche Atmosphäre. Frieden sagt uns auch der Schrift­text zu: für jeden Tag und – das macht mich nachdenklich – in jeder Situation. Meine Wirklichkeit ist nicht immer harmonisch: weder in der Familie, noch im Beruf. Welche Art von Frieden ist hier gemeint? – Wenn der Friede Gottes alles Verstehen übersteigt (Philipper 4,7), muss er groß und umfassend sein: mehr als die Abwesenheit von Krieg, mehr als ein fauler Kompromiss. Nach biblischem Verständnis beinhaltet er ein Klima gegenseitiger Fairness, Achtung und Fürsorge und ein Leben ohne Angst. Nichts Fertiges also, sondern ein Friede, bei dem es auch auf meinen Beitrag ankommt (Psalm 34,15). Offenbar hat er eine innere und eine äußere Seite.
Die Grundlage des Friedens bilden Gelassenheit und Vertrauen. Sie wachsen aus dem Wissen darum, dass Gott uns stets mit Wohlwollen begleitet – und dass er stärker ist als der Tod. Das hilft dabei, meine Denkmuster und Ansichten zu hinterfragen.
Im Alltag hat das zu tun mit Versöhnung, Vergessen und Neuanfang. Mitunter kann der Friede auch meinen praktischen Einsatz erfordern.
So entstehen Bedingungen, die uns und andere, bildlich gesprochen, aufblühen lassen – wie die Bäume auf dem Foto.
Marc-Oliver Lamm, Herzebrock-Clarholz

 

Ob Sie an Gott glauben oder nicht...

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