Impulse mit Bahnbildern

Anrufen – mal ganz ohne Technik

Der HERR ist allen nahe, die ihn aufrichtig anrufen.
aus Psalm 145,18

0715D

Wer hätte das gedacht: Eine zweigleisige Hauptstrecke mit Telegrafenmasten im Land der ersten Stunde des Hochgeschwindigkeitsverkehrs in Europa, in Frankreich. Und diese alte Technik sieht man dort immer wieder, nicht eben entlang der großen Magistralen, aber doch entlang so mancher Nebenbahn.
Dennoch lässt sich in Frankreich von überall gut telefonieren, gut anrufen. Auch unser „train rapide“ des Juli-Kalenderblattes kann und wird trotz der alt aussehenden Kommunikationstechnik seinen sicher anspruchsvollen Fahrplan halten können.
Sollte ich da noch zweifeln, dass der Herr, d.h. Gott, Ursprung und Quelle von allem, auch von mir den Anruf hört, auch wenn ich gar keine Technik sehe und nicht weiß, wie das gehen soll?
König David – er ist der, der das sagt – ist sich sicher, dass Gott dem, der ihn anruft, nahe ist.
Lassen wir uns doch von Gott einladen, ihn anzurufen, um ihm nahe zu sein: Das tut gut, und hilft. Dies ist Davids Erfahrung, der auch nicht immer Gottes Willen tat, sondern auch vor (ihm) unlösbar scheinenden Problemen stand. Als er dann Gott anrief, hat dieser im geholfen.

Dr. Hanno Fabian, Bornheim bei Bonn

Tosen – Brausen – Sprudeln

Jesus Christus spricht: Wer an mich glaubt, aus dessen Innerem werden Ströme lebendigen Wassers fließen.
Johannes 7,38

0615

Es tost und braust, sprudelt und schäumt, wild, ungestüm. Man kann stundenlang zusehen, wie das Wasser hier seinen Weg findet, immer wieder neu und doch wiederholend.
Dieses herrlich sprudelnde Bild entstand am Rheinfall. Auch wenn wir es eigentlich besser wissen, bekommen wir den Eindruck, dass der Regionalzug, der die Brücke gerade quert, die Quelle für das herrlich sprudelnde Wasser sein könnte.
Moment mal, was steht da? Ich selber soll so sprudelnd „lebendiges Wasser“ von mir geben können? Nur weil ich glaube? Ich weiß nicht – das bekomme ich doch eh nicht hin...
Ich lese mal nach, vielleicht finde ich im Text ja einen Hinweis, wie das geht. Johannes 7 („Signale der Hoffnung“, S. 162) steht, dass Jesus den Leuten zurief: „Wenn jemand Durst hat, soll er zu mir kommen und trinken! Wer an mich glaubt, aus dessen Innerem werden Ströme lebendigen Wassers fließen, wie es in der Schrift heißt.“ Anschließend wird im Bibeltext erklärt: „Mit dem »lebendigen Wasser« meinte er den Geist, der jedem zuteil werden sollte, der an ihn glaubt.“
Also bedeutet das, dass ich nicht nur irgendwie glauben soll, sondern an Jesus. Dass ich bei ihm meinen Lebensdurst gestillt bekomme. Und mit seinem Geist, der dann in mir ist, habe ich auch das überschäumende, sprudelnde Leben in mir.
Das wird sich auch um mich herum auswirken. So wie hier beim Rheinfall.

Hanna Jordan, Mainz

Die Christen – die ewig Gestrigen?

Öffnet euch, ihr ehrwürdigen Tore, damait der König der Herrlichkeit einziehen kann.
Psalm 24,9

0515D

Eine historische Straßenbahn, ein Bibelvers mit ehrwürdigen Toren, mit Königen und Herrlichkeit...
Schon klar, dass die Christen sich gern mit verstaubten, antiquierten Themen befassen, die kaum mehr Relevanz für unseren hektischen Alltag als Mitarbeiter von modernen Mobility & Logistics-Dienstleistern aufweisen. Das gibt so ein wohliges Gefühl tief drin, aber es hilft mir doch nicht wirklich weiter!
Der glatte, neuzeitliche Schlagbaum stört so ein bisschen das beschauliche Bild mit nostalgischen Motiven. Schlagbäume, Tore – sie grenzen ab, schließen aus – schaffen einen Schutzraum, den wir oft auch nötig haben, den wir aber auch in der Lage sein müssen, zu öffnen für das, was uns aufbaut und weiterbringt.
Es ist gut, hier wachsam zu sein, und es ist auch gut, für Ungewohntes offen zu sein. „Wir verbinden Neues mit Bewährtem“ – so lautet einer der Leitsätze des Unternehmens, zu dem ich gehöre, der DB Systel. Und wir als Christen bei der Bahn möchten Sie einladen, sich für vielleicht ungewohnte Gedanken zu öffnen, sich auf einen Glauben einzulassen, der schon in vielen Menschenleben – und das zugegebenermaßen seit vielen hundert Jahren – seine wegweisende Kraft, seine motivierende Wirkung gezeigt hat, und der, wie wir meinen, das Zeug dazu hat, uns im Alltag auf gute Wege zu bringen – und zu halten!

Frank Hesmert

Reset

Geht freundlich miteinander um, seid mitfühlend und vergebt einander.
aus Epheser 4,32

0415D

„Danke, dass Sie so super gefahren sind." Vielleicht war es die Idee dieses Reisenden auf dem Bild, dem Lokführer zu danken, dass die Reise unfallfrei verlief. Ein Handschlag dazu – und der Lokführer ist ganz sicher fröhlich und beschwingt weiter gefahren. Das passiert nicht jeden Tag, obwohl es nichts kostet, keine Mühe macht und richtig gut tut. Wieso geben wir solche und andere netten Worte nicht öfters weiter?
Schon dies zu realisieren gelingt so selten. Wie viel herausfordernder ist die andere wichtige Empfehlung in dem notierten Bibelzitat: „Vergebt einander!" Das kann natürlich heißen, dass ich zugeben muss: Mein Beitrag in dieser Beziehung war nicht gut! Ich muss vielleicht aufgeben, dass ich unbedingt Recht haben will. „Vergibst Du mir?" könnte die Frage heißen. Oder umgekehrt: Vielleicht ist die Schuld des anderen mir gegenüber riesengroß und mir scheint, ich kann ihm das nicht vergeben. Aber – bitte zu Ende denken: Wer nicht vergibt, „trägt nach". Er trägt selbst die Last! Vergeben heißt: Lasten loswerden. Wieder befreit sein! „Reset" drücken und die Störung ist weg. Die Bibel sagt: Das geht! Gott macht es auch so, wenn wir ihn darum bitten. Was ist schöner, als wieder – befreit von der Last – fröhlich und beschwingt unterwegs zu sein?

Jürgen Schmidt, Gießen

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Ob Sie an Gott glauben oder nicht...

... ändert nichts an SEINER Existenz. Aber vielleicht an IHRER!

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