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175 Jahre Eisenbahn - Bewährte Bilder

Aus einem Referat von Gotthold Schmid, Stuttgart:

„Gerade im Eisenbahnbetrieb gibt es viele Bilder und Gleichnisse, die uns die göttlichen Wahrheiten veranschaulichen können. Ich hoffe, dass damit das Gesagte behältlicher wird, wenn Sie später in Ihrem Beruf diese Bilder immer wieder vor Augen haben.

 

Die Lokomotive

Was ist eine Lokomotive ohne Dampf? Es kann bis aufs letzte Schräubchen alles an ihr korrekt in Ordnung sein – wenn sie nicht geheizt ist, ist doch nichts mit ihr anzufangen. Sie steht unbeweglich, tot auf dem Gleise. So gibt es ein Christentum, das äußerlich ganz ordnungsmäßig seinen Gang geht. Man hat korrekte Glaubenssätze. Und doch, und doch – es ist nur eine tote Sache um ein solches Christentum. Das Beste fehlt: das Leben aus Gott, der Geist Gottes. „Welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.“ – „Wer Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein.“ (Anmerkung der Redaktion: Zitate aus der Bibel) Ein Offizier ließ, als er den Rock seiner Uniform zerrissen hatte, die Schneider seiner Kompanie vortreten. Da zeigte es sich, dass alle sechs Vorgetretenen nur Schneider hießen, aber keine Schneider waren. So ist es bei vielen Christen: Sie haben nur den Namen, aber nicht das Wesen. Darum können sie auch nicht die Werke tun, die man von einem Christen erwarten kann. Haben wir ein lebendiges oder totes Christentum? Fehlt es uns am Dampf? Welche Lasten kann doch eine Lokomotive schleppen, wenn der Dampf in ihr wirksam ist. Was kann so ein Mann ausrichten, wenn die Kraft Gottes, der Geist Gottes in ihm wirksam ist …

 

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Was hat wirklich Wert?

Für viele Menschen ist in der heutigen Zeit die Arbeit das Wertvollste. "Hauptsache gesund", sagen andere.

Auch Kurt Albien aus Buchholz i. d. Nordheide, Niedersachsen, arbeitete gern und hat sich mit der Arbeit als Lokomotivführer einen Wunsch erfüllt. Der heute 79-Jährige war von 1944 bis 1995 bei der Bahn tätig. "Als ich damals in der Schule von meinem Berufswunsch erzählte, lachten mich meine Mitschüler aus. Aber ich habe es geschafft", freut er sich heute.

Als Lokführer unterwegs

Die Arbeit als Lokführer war nicht immer leicht. Schließlich mussten Zentner von Kohlen geschippt werden. Auf der Strecke von Hannover nach Hamburg waren zum Beispiel für einen schweren Güterzug 180 Zentner nötig. "Mir hat die Arbeit aber immer Spaß gemacht", erklärt Kurt Albien, der in seinen Arbeitsjahren viel erlebte. Zuerst arbeitete er auf einer Rangierlok, später im Güter- und Personenverkehr. Dabei erlebte er von der Dampflok über die Diesel- bis hin zur E-Lok und dem ICE alles mit.

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Sterben...

...das ist, als ob man mit dem Rücken zur Fahrtrichtung im Zug sitzt und alle Dinge an sich vorüber ziehen sieht.
Die nahen Ereignisse verschwinden immer schneller aus dem Blickfeld.
Was in der Ferne liegt, verweilt noch eine Zeitlang in den Gedanken bis es schließlich auch am Gedächtnishorizont verschwindet.
Die Details verlieren an Gewicht und Wichtigkeit.
An manchen Orten kommt es noch einmal zu kurzen Aufenthalten.
Die Be-Zug-spersonen wechseln. Der Gedächtniswind frischt auf.
Die Fahrt geht weiter.
Die Zeit verliert sich immer schneller.
Was war eben, was war heute oder gestern?
Man vergisst das Gepäck.
Die Sorge und die Wehmut überlässt man anderen.
Der Zug hält an.
Du steigst aus und - 
bist zu Hause.   


Dr. Gudrun Wagner, Christlicher Jugendhof Ostholstein eV, Kreuzfeld

Hautnah

Tipp  1:

Gottes Spuren finden
Gott ist zwar nicht sichtbar, doch er hat uns Spuren hinterlassen …

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